Airbag I und Airbag II
Die Innovation für Materialspieler
Sie spielen lange Noppen oder einen modernen, glatten Anti auf der Rückhand und Ihnen bereiten harte Topspins oder Schüsse regelrecht Kopfschmerzen, weil die damit verbundene Energie nur schwer zu bändigen ist? Und da Sie deshalb ein sehr langsames Defensiv-Holz spielen, bleiben Ihre Offensiv-Versuche meist auf der Strecke?
Drehen Sie doch einfach den Spieß um - stellen Sie Ihren Gegner vor eine echte Herausforderung: Spielen Sie ein SENKAKUJO - "Airbag I" oder "Airbag II" und nutzen die Energie, die Ihr Gegner in seine Aktionen investiert, für Ihr eigenes Spiel.
Hier sehen Sie den Airbag - Effekt
Musterholz: VH Allround / RH Airbag II
Völlig unterschiedliche Schlägerseiten ermöglichen es, auch mit langen Noppen oder den modernen, glatten Anti-Belägen, direkt am Tisch zu agieren. Es war zwar technisch nicht ganz einfach, eine offensive Vorhand mit einer äußerst langsamen Rückhand zu kombinieren, aber mit dem "Airbag I" bzw. "Airbag II" ist es uns gelungen, aus zwei grundverschiedenen Schlägervarianten eine optimale Symbiose in einem Schlägerholz zu schaffen.
Realisiert wurde dies durch die Verwendung einer Dämpfungsschicht aus einem Material, das die mit dem Ball ankommende Energie regelrecht verschluckt. Der Name "Airbag" ist bei dieser Technologie gleichzeitig Programm. Die größte Herausforderung für uns dabei war, die Dämpfungsschicht so dünn wie möglich zu halten - nach dem Regelwerk muss ein Schlägerholz zu mindestens 85% aus Holz bestehen. Deshalb müssen die Schlägerblätter dieser Hölzer auch entsprechend dick sein.
normaler Ball-Absprung ohne Dämpfung
Aber daran, dass Schlägerhölzer aus Balsaholz erheblich dicker sind, als Hölzer herkömmlicher Bauart, hat man sich ja inzwischen schon gewöhnt. Nur daran, dass die meisten Balsahölzer unverhältnismäßig teuer sind, muss man sich nicht unbedingt auch gewöhnen.
Ausser Acht lassen darf man als Spieler natürlich auch nicht, dass die Belagdicke limitiert ist: Mit Schwamm darf der Belag (incl. Kleber oder etwaiger Klebefolien) maximal 4,0 mm dick sein, ohne Schwamm nur 2,0 mm. Ist die Dämpfung in das Holz eingebaut, spielt das für die Einhaltung der Regeln in Bezug auf die Belagdicke natürlich auch keine Rolle mehr. Und die Diskussionen über die auf dem Markt befindlichen Dämpfungsfolien, die gleichzeitig als Klebefolien verwandt werden, kann man auch außer Acht lassen. Ob diese Klebe-/Dämpfungsfolien nun als 2. Schwamm (was verboten wäre) bewertet werden, oder nicht, kann uns dann auch gleichgültig sein.
Das Deckfurnier auf der gedämpften Schlägerblatt-Seite eines "Airbag-Holzes" ist äußerst dünn - nur etwa 0,4 mm - und es ist aus extra weichem Balsaholz gefertigt. Eine solch filigrane Holzschicht ist natürlich auch, selbst wenn es versiegelt ist, empfindlicher als "normales" Holz. Behandeln Sie Ihr "Airbag I" oder "Airbag II" deshalb bitte entsprechend schonend. Rohe Gewalt, z. B. beim Belagwechsel, würde es Ihnen ziemlich übel nehmen - und Ihr Spaß am Spiel mit dem "Airbag" wäre nachhaltig getrübt.
Der Unterschied zwischen "Airbag I" und "Airbag II" ist leicht erklärt:
Das "Airbag I" hat eine einzelne Dämpfungs-schicht, durch die diese Schlägerseite sehr deutlich verlangsamt wird. Wer mit langen OX-Noppen oder einem Anti auf der Rückhand spielt, wird diese Eigenschaft des Holzes schnell schätzen lernen, außerdem wird durch das geringere Tempo die Kontrolle auch deutlich verbessert. Besonders vorteilhaft ist das für die Spieler, die von glatten langen Noppen auf die griffigen, aber auch erheblich schnelleren Noppen umsteigen mußten.
Ball-Absprung "Airbag I"
Das "Airbag I" ist in erster Linie für Spieler geeignet, die den gegnerischen Ball etwas weiter kommen lassen und hauptsächlich mit Unterschnitt-Bällen agieren. Durch die Absorbtion eines großen Teils der Energie, kann man sich wesentlich stärker darauf konzentrieren, welche Rotations-Varianten man dem Ball mitgeben möchte.
Das "SENKAKUJO-Airbag II" hat eine doppelte Dämpfungsschicht mit einer speziellen Zwischenschicht. Trifft ein hart geschlagener Ball auf die Rückhand, bringt er so viel kinetische Energie mit, dass die Dämpfungsschicht diese nicht gänzlich abfangen kann und der Ball mit einem immer noch relativ hohen Tempo auf die darunter liegende Holzschicht trifft; zu schnell in den meisten Fällen, um einen harten Topspin am Tisch zu blocken. Und genau da setzt die Innovation des "Airbag II" an:
Die verbliebene kinetische Energie, die die erste Dämpfungsschicht "überlebt" hat, wird durch die Zwischenschicht auf eine größere Fläche verteilt und danach von der zweiten Dämpfungsschicht quasi "verschluckt".
Selbst ein harter Topspin kann mit einem "Airbag II" und langen OX-Noppen oder einem glatten Anti direkt am Tisch so geblockt werden, dass der Ball praktisch "tot" und oft sogar mit Unterschnitt, kurz hinter das Netz gelegt wird.
Ball-Absprung "Airbag II"
Für jeden Gegenspieler ist es dann eine echte Aufgabe, damit zurecht und nicht aus dem Konzept zu kommen. Nicht selten sind schon zwei Sätze gespielt, bevor der Gegner auch nur halbwegs weiß, was er gegen dieses "Airbag-Holz" eigentlich machen soll.
Dazu kommt dann auch noch, dass die andere (in der Regel die Vorhand) Seite des Schlägers völlig "normal funktioniert", man den Gegner also sehr aktiv mit Topspin, Schüssen und Kontern agressiv unter Druck setzen kann.
Eines war uns bei der Entwicklung der "Airbag-Hölzer", wie auch bei allen anderen SENKAKUJO-Hölzern, äußerst wichtig: Diese zu einem fairen Preis anzubieten. Und genau das werden wir stets tun. Jedes Holz wird zwar als Einzelstück in Handarbeit gefertigt - ein "Standard-Airbag II" kostet Sie aber trotzdem lediglich 79,00 €, ein "Standard-Airbag I" sogar nur 69,00 €.
Uns ist mehr daran gelegen, dass viele Spieler von unseren Hölzern profitieren, als dass wir sie als extravagante Seltenheiten zu einem überhöhten Preis auf den Markt bringen.
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